Sonntag, 11. Mai 2014

Zum Muttertag - ein Dank an die Hl. Mutter Kirche

Von Herzen ein Dank an meine Mutter - die Hl. Kirche GOTTES!

Der heutige Muttertag ist Anlass, den Müttern für ihre Liebe und Sorge, für all ihre Opfer und Güte, für ihr Da-sein und Engagement ... zu danken. Blumensträuße, Geschenke, dankbare Grüße sind ein kleiner Ausdruck der Anerkennung und Wertschätzung.
Heute möchte ich nicht nur meiner leiblichen Mutter danken, sondern auch meiner geliebten Mutter Kirche mit all den geistlichen Müttern, die das Glaubensleben prägen und beschenken.

Liebe Mutter Kirche! Ich danke Dir als Dein Kind!

Durch Dich bin ich als Kind GOTTES in der Hl. Taufe geboren und Du hast mir das Leben in GOTT geschenkt!  
Du bist immer für mich da, wenn ich hingefalllen bin und verwundet. 
Du heilst in den Hl. Sakramenten all meine Wunden und schenkst mir Trost, Geborgenheit und den Mut, nicht aufzugeben. 
Du gibst mir, was ich zum Leben brauche und nimmst mich immer voll Liebe auf.


Liebe Mutter Kirche! Ich bitte Dich um Verzeihung als Dein Kind!

Du hast in all Deiner Sorge und Mühe um Deine Kinder selbst so manche Wunde davon getragen - und die Welt kennt Dich nur sehr schlecht, weil sie ständig nur nach einem Fehler in Dir sucht, nach Schwächen und Makeln an Deinem Äußeren. 
Wir, Deine Kinder, haben Dir so manchen Fleck in Deinem wunderschönen Gewand gemacht, so manches Mal auf Dich gespuckt, Dich mit Schmutz befleckt, den wir an uns haften hatten und der dann mit uns auch Dich gestreift hat. 
Wir, Deine Kinder haben Dir in all unserer Wildheit und oft auch im Zorn und Übermut ... Risse in Deinem kostbaren Kleid hinterlassen. 
Voller Häme und Schadenfreude - anklagend und verurteilend sieht die Welt in Dir so oft nur die Spuren und das, was Deine Sorge um Deine geliebten Kinder an Dir von uns hinterlässt. Die Welt sieht meist nur das Werk Deiner Kinder und was sie gerade wieder angestellt haben.

Doch Du bist die Braut des ewigen KÖNIGS und ER selbst schenkt Dir stets neu ein kostbares Gewand in Reinheit und Vollkommenheit - egal, wie sehr die Welt und auch Deine Kinder oft daran zerren und es beschmutzen oder Löcher hinein machen. 
ER macht Dich makellos schön und in SEINEM lebendigen LICHT bist Du die Braut des ALLERHÖCHSTEN und voll heiliger Würde und verborgener Schönheit, die Deine Demut in ihrer Muttersorge unter den Mühen des Alltagsgewandes so oft verbirgt. 

Ich möchte Dir heute sagen, liebe Mutter Kirche, dass Du die Schönste bist, denn Du bist meine Mutter und ich liebe Dich!

Liebste Mutter Kirche! Ich stehe zu Dir und liebe Dich!

Es tut mir weh, wenn ich höre, wie oft man über Dich lacht, Dich beschimpft, Dich anklagt, Dir Unrecht tut, weil man nur auf Deine oft allzu übermütigen und auch häufig ungehorsamen, rebellischen, unreifen ... Kinder schaut, die Deine liebevolle, weise Erziehung allzu wenig zu schätzen wissen.
Ich möchte Dir heute sagen, dass ich Dich liebe, auch wenn ich manchmal im ersten Augenblick vielleicht nicht sofort verstehen kann, warum Du streng bist und uns, Deinen Kindern, nicht jeder Eigenwille durchgeht, sondern Du konsequenet bleibst. 
Deine Liebe ist weise, heilig, hat das ewige Leben im Blick und nicht nur den Genuss des Augenblicks.
Deine Klarheit ist gütig und doch auch bestimmt, denn sie will das ganze Heil und nicht nur eine "heile Täuschung für den Augenblick"!
Deine Weisung ist gerecht und in Deiner Einheit mit Deinem Bräutigam ist sie voller Liebe und bestrebt, das volle Maß des Heiles und Freude in Fülle zu schenken. 
Wie sehr danke ich Dir für die Grenzen, für die Chancen, für Deine Güte und Strenge, für Deine Barmherzigkeit und Konsequenz, die keine billigen Kompromisse zulässt, die nur für kurze Zeit helfen.

Liebe Mutter Kirche! Ich danke Dir von Herzen!

Als Dein Kind will ich Dir heute von ganzer Seele danken, dass ich von Deiner Liebe umsorgt und in Deiner Güte geborgen wachsen und lernen darf!
Höre nicht auf, mich zu mahnen, wo es nötig ist!
Höre nicht auf, mich zu rufen, wo ich mich taub stelle!
Höre nicht auf, mich zu heilen, wo ich immer neu falle und verletzt werde!
Höre nicht auf, mich zu umfangen, auch wenn ich manchmal störrisch ausbrechen möchte und Deine Liebe zu wenig schätze.
Höre nicht auf, mich zu suchen, wo ich mich verlaufen habe, wo ich mich verstecke oder sogar abwende!
Höre nicht auf, mich zu erziehen, egal wie lange ich brauchen werde, um in die Würde und Größe, in das angemessene Verhalten und in Herzensreife heranzuwachsen - um Dir und dem VATER im Himmel Ehre zu machen.

Verzeih, wo ich schuldig bin, dass man Dich meinetwegen verlacht, beschimpft, anklagt und Dir meine Sünden vorwirft, weil ich weder Dich, noch den VATER im Himmel in rechter Weise repräsentiere, als Euer Kind! 
Verzeih, wo ich selbst voller Kritiksucht und Besserwisserei an Dir herumnörgle, statt auf Deine Liebe und die Liebe des VATERS zu schauen und wo ich Dich verletzt habe!
Verzeih, wo ich mir zu wenig Mühe gegeben habe, eine Antwort auf Deine Liebe zu geben und wo ich undankbar nur alles von Dir genommen habe und mich vielleicht sogar beklagt, dass es nicht noch mehr ist und nicht immer nach meinem unreifen Geschmack ...!
Verzeih, wo ich unsere heilige Familie GOTTES zu wenig geehrt und geschätzt habe und mir nicht bewusst war, wie sehr ich doch geliebt und begnadet bin, weil ich Dein Kind - ein Kind des lebendigen GOTTES sein darf!
Verzeih, wo meine Anspruchshaltung nur fordernd oder unzufrieden war - statt von Dir die liebevolle Großzügigkeit und Hingabe zu lernen, die Du mir vorlebst!

Liebste Mutter Kirche! 

So viel wollte ich Dir sagen und finde doch kaum passende Worte!
Ich danke Dir heute in aller Einfachheit - aber von ganzem Herzen! 

Ich danke Dir, liebe Dich und hoffe, dass ich von Deiner Liebe und der Liebe des VATERS so viel lernen darf, dass ich immer mehr würdig werde, Euer Kind zu sein und in Dankbarkeit weiterschenken lerne, was ich von Euch empfangen habe! 

Ein Herz voller Dank - das ist es, was ich Dir heute am heutigen, weltlichen Muttertag bringen will - vereint mit dem tiefsten Dank, den JESUS dem VATER dargebracht hat - in SEINEM hl. Erlösungsopfer! 

Liebste Mutter Kirche - was auch immer die Welt sagen mag - ich danke Dir und liebe Dich, denn Du bist meine Mutter und die Geliebte Braut meines himmlischen VATERS! 
Ich bin froh und voll Dankbarkeit, dass ich Euer Kind sein und Euch immer mehr ähnlich werden darf, bis ich mit meinen Geschwistern in JESUS einst 
"zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelange, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen." (vgl. Eph 4,13)

© m.voss








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