Donnerstag, 26. Dezember 2013

Gedanken zur Weihnacht


Die heiligste Eucharistie, Himmel auf Erden (Michaela Voss)

Gedanken zum Empfang der Heiligsten Eucharistie in der heiligen Weihnachtszeit
(Auszug aus dem Buch: "Die Heiligste Eucharistie, Himmel auf Erden")





Alles ist in Gott Gegenwart!
Alles bricht auf:
Das Licht kam in die Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst.

In ihm ist das Leben
und das Leben ist das Licht der Menschen,
aber sie haben das Licht nicht gewollt
und wie Wenige nur haben ihn angenommen?


Und das Licht ist doch allein die Rettung.
Er, der Retter und Erlöser,
den die Welt nicht erkennt,
obwohl er doch ihr einziges Heil ist.




Und die Engel fallen anbetend auf die Knie,
verhüllen das Angesicht vor Dem,
den wir empfangen dürfen.
Postkarte XXL 002
© Michaela Voss 
Karte www.agnus-dei-verlag.de
Der Himmel singt das ewige Lob,
wo wir stumm bleiben,
wo die Finsternis alles verschlucken will,
wo das dunkle Herz keinen Halt der Gnade bietet,
sie achtlos ziehen lässt, nicht um ihr Bleiben fleht!

Der Himmel preist das Erbarmen,
den Erbarmer,
der sich neigt und uns die Hand reicht.
Doch der Mensch ist schläfrig
und schlägt die rettende Hand ans Kreuz
und der Herr lässt sich festnageln,
an das Kreuz heften,


Postkarte XXL 005
© Michaela Voss Karte www.agnus-dei-verlag.de
Er lässt sich binden,
in ewig ausgebreiteten Armen!


Arme Gottes,
die sich aus Liebe ausrenken lassen,
um sich noch weiter auszubreiten,
um sich binden zu lassen,
an das Holz des Lebensbaumes,
von dem wir niemals sonst mehr kosten könnten.


Blind sind die Menschen und sehen ihn nicht
und doch kommt er, zieht in die Herzen ein,
muss so oft hindurchziehen,
weil sie ihn nicht bitten, dass er bleiben möge,
weil sie keinen Platz haben, an dem er weilen dürfte,
weil sie ihn nicht aufnehmen,
denn schon so viele Gäste besetzen das Herz!


Wie oft ist kein Platz ist mehr für ihn.
Der Herr aber zieht schweigend hindurch,
durch die Stätten, die ihn nicht bergen können.
Die heiligste Mutter trägt ihn weiter, von Herz zu Herz
und die Heiligen achten bebend und zitternd darauf,
wo denn der Herr eine Bleibe finden wird!

Ihr Lob gilt dem ewig barmherzigen Herrn,
der nicht müde wird,
zu klopfen und weiterzuziehen, wo er nicht aufgenommen wird
und wieder zu klopfen und weiterzugehen
immer und immer wieder ... !


Die Heiligen Engel verhüllen sich,
beten voll Ehrfurcht den an,
der in wenigen Seelen nur
eine Bleibe finden kann.

Nur die Armen, die Kleinen,
die nichts haben als einen Stall,
die nichts haben als ihre Armut,
die sich nicht schämen,
dem Ewigen die Armut anzubieten,
die ihn bitten:
„Komm und raste, komm und bleibe!
Komm Herr, gehe nicht vorüber!“

Sie nur erlauben dem Herrn der Herren,
dem König der Könige zu bleiben.
Und weil sie ihm anbieten, was sie haben,
auch wenn es nichts als Armut ist,
weil sie ihm alles anbieten,
werden sie so in ein Wunder gehüllt,
das nur die Himmel preisend begreifen!





Foto: © Michaela Voss
In die Armut,
in die Ställe und Höhlen
des Elends unserer Welt
und unserer Herzen
zieht der Himmel ein!
Und wiederum fallen die Engel anbetend nieder,
preisen die Ehre des Herrn und seine Liebe,
die über all ihr Begreifen geht!

In die Armut,
in die Ställe und Höhlen
des Elends unserer Welt
und unserer Herzen
zieht der Himmel ein!




© Michaela Voss 
(Karte www.agnus-dei-verlag.de)
Und wo der Herr eine Bleibe findet, 
dort wird alles gewandelt
und Herrlichkeit und Gnade lassen sich nieder,
wo der Mensch nur Staub der Erde war.

Und Gotteskinder werden geboren,
wo das Gotteskind aufgenommen wird!
Königskinder werden gekrönt,
wo die Armut dem König Einlass gewährte!

O ewige Liebe!
Ewige, gekreuzigte, auferstandene Liebe!
Geh nicht vorüber!

Komm und bleibe!
Bleibe für immer!




© Michaela Voss