Montag, 7. Oktober 2013

Rosenkranzmonat Oktober - (nicht nur) im Jahr des Glaubens

7. Okober: UNSERE LIEBE FRAU VOM ROSENKRANZ - Gedenktag (kurz: Rosenkranzfest)

MARIA - "PORTA FIDEI" (MARIA - "Tür des Glaubens")

Teil 3: Der Rosenkranz - eine Heilige Pforte und Brücke zwischen Himmel und Erde

Im Jahr des Glaubens hat uns Papst Bendikt XVI. die "PORTA FIDEI" - die "Pforte des Glaubens" im Besonderen ans Herz gelegt.

Was ist am Rosenkranz nur so Besonderes?
Wie kann Gebet zur Pforte werden? Welche "heilige Glaubenspforte" öffnet uns das Rosenkranzgebet?
Was gibt ihm seinen besonderen Stellenwert im christlichen Gebet? Woher stammt dieses Gebet, das so oft auch kontrovers gesehen wird und das Manche als "fromme Leier" oder "Gebet für alte Leute" missdeuten?
Es gibt eine lange Geschichte und Tradition, in der sich das Rosenkranzgebet entwickelt hat.

Der Beginn – könnte man sagen, liegt ganz im Anfang der Erlösungsgeschichte – nämlich an dem Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde, um ihr die Botschaft zu verkünden, dass sie die Mutter Gottes sein dürfe. „Maria bewahrte alles in ihrem Herzen und dachte darüber nach“ Lk 2,9 Das galt sicher nicht erst ab dem Besuch der Hirten in Bethlehem, wo dieses Stelle zu finden ist. 
Das Nachdenken, die Betrachtung über das, was Gott offenbart - das ist eine zutiefst christliche, innere Haltung. Mit Maria - wie Maria - Gottes Erlösungsgeschichte mit uns Menschen im Licht der Heiligen Schrift im Geist anschauen und "studieren", verinnerlichen und so auch tragen und bewahren, das ist es, was wir im Rosenkranzgebet einüben dürfen.

Die christliche Kontemplation ist geprägt vom "Anschauen" des Angesichtes Gottes und hier ist Maria nicht nur das große Vorbild, sondern auch die Heilige Pforte, durch die Gott hindurch in die Fassbarkeit des Fleisches, des menschlichen Leibes in diese Welt kam.
Maria durfte in ihrem Leib dem Sohn Gottes das "Gewand des Leibes weben", durch das Christus das menschliche Angesicht annahm, damit wir Gottes Angesicht schauen dürfen.



Papst Johannes Paul II sagt in seinem APOSTOLISCHEN SCHREIBEN ROSARIUM VIRGINIS MARIAE
über Maria, das Vorbild der Kontemplation:


"10. Die Betrachtung Christi hat in Maria ihr unübertreffliches Vorbild. Das Antlitz des Sohnes gehört in besonderer Weise zu ihr. In ihrem Schoß hat er Gestalt angenommen und von ihr ein menschlich ähnliches Aussehen empfangen, das eine sicher noch größere geistliche Verbundenheit mit sich bringt. Niemand hat sich mehr als Maria der Betrachtung des Antlitzes Christi mit gleicher Beharrlichkeit hingegeben. Die Augen ihres Herzens richten sich in gewisser Weise schon bei der Verkündigung auf ihn, als sie ihn durch das Wirken des Heiligen Geistes empfängt. In den folgenden Monaten beginnt sie, seine Gegenwart zu spüren und seine Züge zu erahnen. Als sie ihn schließlich in Bethlehem zur Welt bringt, sind auch die Augen ihres Leibes zärtlich auf das Angesicht des Sohnes gerichtet, den sie in Windeln wickelte und ihn in eine Krippe legte« (vgl. Lk 2, 7)."

Das Betrachten der Heilsgeschichte ist uralt – schon die Menschen des Alten Testaments haben Gottes Handeln und seine Selbstoffenbarung immer neu beschrieben, dachten darüber nach und rezitierten es in Gebeten.
Die ersten Christen haben ebenfalls bereits in den ersten Jahrhunderten begonnen, das Geheimnis des menschgewordenen Gottes zu verehren. Darum kann man im Grunde vielleicht sagen: Der Rosenkranz ist eine besondere Form, des Gebetes, um "mit Schriftstellenzu  beten und zu betrachten". Noch bevor es die "Zählschnur" gab und die Gebete dazu festgelegt waren, gab es bereits die "innere Haltung" des Rosenkranzgebetes: die Betrachtung der Erlösung durch die Worte der Heiligen Schrift.

"Das Rosenkranzgebet ist in der besten und bewährten Tradition der christlichen Betrachtung angesiedelt. Es hat sich als ein eigentümlich meditatives Gebet im Westen entwickelt und ist in gewisser Weise eine Entsprechung zum »Herzensgebet« oder »Jesusgebet« , welches auf dem Humus des christlichen Ostens gewachsen ist."
(Papst Johannes Paul II im APOSTOLISCHEN SCHREIBEN ROSARIUM VIRGINIS MARIAE)



Der Rosenkranz - ein "LITURGISCHER GEGENSTAND"
Es gibt sehr verschiedene Formen des Rosenkranzes und er ist aus den unterschiedlichsten Materialien geformt.
Ob er ganz einfach ist, oder besonders wertvoll - er ist ein kostbarer Gegenstand, der gesegnet sein darf, um uns Segen durch das Gebet zu schenken.
Er kann einfach und schlicht sein - denn das Rosenkranzgebet ist einfach und schlicht in seiner Form, für jeden Menschen zum Gebet geeignet.
Er kann kunstvoll und aus sehr wertvollem Material sein - denn das Rosenkranzgebet ist in all seiner Schlichtheit und Einfachheit doch auch unsagbar wertvoll und kostbar. 
Es ist ein Geheimnis der Liebe und Gnade Gottes, dass sie in dieser Welt immer im Gewand der Armut den tiefsten Reichtum schenkt.
Es ist ein Geheimins der Weisheit des Kreuzes, dass der GOTTESSOHN zum GOTTESKNECHT wird, um das verlorene Menschenkind wieder als Gotteskind zu erheben.
Der HÖCHSTE steigt in die Niedrigkeit der gefallenen Natur.
Der ALLMÄCHTIGE wird arm und scheinbar ohmächtig. 
Die ewige LIEBE überwindet allen Hass und 
das LEBEN überwindet den Tod.
Das ERBARMEN - macht Erben aus uns Armen, nimmt uns als Erben in die Arme - o HERR - ERBARME DICH!


Ein Rosenkranz ist aus Holz - ein anderer aus lichtspiegelndem Kristall.
Ein Rosenkranz ist aus Samenkörnern - ein anderer aus kostbaren Perlen.
Ein Rosenkranz ist aus Holz - ein anderer aus Gold und Silber.
Ein Rosenkranz ist aus einfachem Kunststein - ein anderer aus wertvollem Edelstein. 

Der kostbarste Rosenkranz der Welt ist wohl jener, der im Konzentrationslager aus Fäden der Häftlingskleidung und aufgesparten Brotstückchen von einem Häftling angefertigt wurde! 
Wenn wir wissen wollen, was dieses Gebet bedeutet, was es wert ist - dann sollten wir überlegen, was uns dieser Häftling im KZ damit gezeigt hat! 

Doch eines haben alle Rosenkränze gemeinsam: sie sind eine Hilfe, sie sind wie der "gute Draht nach oben", ein sicheres "Geländer", ein "Sicherungsseil" und eine "Richtschnur" für unseren Glaubensweg. 

Der Rosenkranz ist wie eine "Nabelschnur", durch die der geheimnisvolle Strom der Erlösungsgeheimnisse immerfort in die Kirche hineinfließt und sie durch jeden Beter, durch alle Betrachtung und im Erlösungsgeheimnis nährt und schützt, aufbaut und wachsen lässt in ihrer Fähigkeit und Entwicklung - bis zur Vollendung.
Wenn wir dann ins ewige Leben hinein "geboren" werden, die Schwelle zur Ewigkeit überschreiten dürfen und "ausgereift" und vollendet als erlöste Menschen vor Gottes Angesicht stehen dürfen, dann wird wahr, was der Heilige Paulus sagte: "So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen." (Eph 4,13)

Viel kann man über den Rosenkranz sagen. Es ist ein unerschöpflicher Reichtum in seiner Form, im Material und in den Betrachtungen der Rosenkranzgeheimnisse zu finden. 

Nehmen wir nur einmal die verschiedenen Materialien: 
Ein Rosenkranz z.B. aus Amethyst. In der Heiligen Schrift wird der Amethyst als Grundstein im Himmlischen Jerusalem erwähnt.
Die "
Mauer ist aus Jaspis gebaut und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt;
der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 
der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Die zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle. Die Straße der Stadt ist aus reinem Gold, wie aus klarem Glas." 
(vgl. Offb 21,9-27)  
Das Gebet ist wie eine Brücke in die Ewigkeit.
Wenn man beim Betrachten des Rosenkranzes z.B. die Amethystperlen durch die Finger gleiten lässt, dann ist man bereits gleichsam "in Berührung" mit den Grundfesten des Himmels. Man "berührt" die Grundmauern der himmlischen Stadt, die im Bild der Edelsteine in der Offenbarung des Johannes ihre ganz eigene Symbolik tragen und "fassbar" werden. Es ist dann wie ein "greifen nach dem Himmel", ein Gruß aus der Ewigkeit ...
So werden beispielsweise die Edelsteine in der Hand zu einem kostbaren Zeichen für die Beheimatung und Hoffnung in Gott, denn die Betrachtung der Erlösungsgeheimnisse im Rosenkranz lassen uns bereits "einen Schritt" in den Himmel tun, der uns darin verheißen ist. So wird aus einem einfachen Gegenstand durch die Gnade und im Gebet ein Zeichen, das uns mit Freude immer neu erinnert, zu welcher Hoffnung wir berufen sind. Paulus ruft voll Ehrfurcht und Freude aus: "Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt." (Eph 1,18)

Ein Rosenkranz ist also in gewisser Weise wie ein "liturgischer Gegenstand", denn er ist das sichtbare Zeichen und Hilfsmittel für eine kostbare, Wirklichkeit, die im Gebet wirksam ist .
Paulus erinnert weiter im Brief an die Epheser: "Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen, ..." (Eph 6,18)

Mit dem Rosenkranz ist man auch im Alltag immer wieder motiviert, die Tageszeiten zu "vergolden", durch ein andächtiges Gebet von Herzen. 


Oder ein Rosenkranz aus Silber - Kostbarer Spiegel. Eine dünne Schicht poliertes, glattes Silber genügt, dass wir uns wie in einem Spiegel sehen können. MARIA ist der klarste Spiegel des Angesichtes GOTTES, da in IHR keine Verzerrung den Glanz durch menschliche Schuld trübt. Paulus schreibt im ersten Brief an die Korinther: "Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe." (1Kor 13,12-13)  
Ein Rosenkranz ganz aus Silber beispielsweise 
kann dieses paulinische Wort "sichtbar" in der Hand werden lassen, "fühlbar", "ertastbar". Wenn wir betend die Liebe GOTTES in JESUS CHRSTUS betrachten, schauen wir gleichsam "von Angesicht zu Angesicht" und werden "Im Anschauen SEINES Bildes - verwandelt in SEIN Bild", wie ein Kirchenlied sagt.
Wir sind ja selbst berufen, auf die je eigene Weise einen Funken des Glanzes des göttlichen Angesichtes in diese Welt hinein zu spiegeln. 
Gerade das betrachtende Gebet der Erlösungsgeschichte lässt diesen Glanz in uns immer tiefer wirksam werden und aufstrahlen. Silber - ein wunderschönes Material, das uns als Symbol viel sagen kann.

Aber auch ein Rosenkranz aus Holz ist eine Kostbarkeit, denn er lässt uns das "Holz der Erlösung" gegenwärtig sein, das Holz von dem die Sünde kam, die "am Holz" erlöst wurde durch den Gottessohn. Ob man nur z.B. mit Olivenholz eine besondere Beziehung zum Ölgarten und dem Erlösungsweg herstellt, oder allgemein im Holz einfach den Baum als Zeichen des Lebens, des Wachstums, des Paradieses ... findet. 
Immer können wir gleichsam Ave für Ave das Evangelium "ertasten" und uns hinziehen lassen zu Christus.
Papst Johannes Paul II schreibt im im APOSTOLISCHEN SCHREIBEN ROSARIUM VIRGINIS MARIAE
Der Rosenkranz: »Kurzfassung des Evangeliums«  

18. In die Betrachtung des Antlitzes Christi werden wir eingeführt, indem wir im Geist die Stimme des Vaters hören; denn »niemand kennt den Sohn, nur der Vater« (Mt 11, 27). Auf das Bekenntnis des Petrus hin verdeutlicht Jesus im Gebiet von Cäsarea Philippi den Ausgangspunkt für eine so klare Erkenntnis seiner Identität: »Nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel« (Mt 16, 17). Also ist die Offenbarung aus der Höhe notwendig. Um sie aufzunehmen, ist es unabdingbar hinzuhören: »Allein die Erfahrung des Schweigens und des Gebetes bietet den geeigneten Horizont, in dem die wahrste, getreueste und stimmigste Erkenntnis jenes Geheimnisses heranreifen und sich entfalten kann«.27 

Der Rosenkranz ist einer der traditionellen Wege des christlichen Gebetes, das sich der Betrachtung des Antlitzes Christi widmet.
Papst Paul VI. beschrieb ihn so: »Als biblisches Gebet, in dessen Mitte das Geheimnis der erlösenden Menschwerdung steht, ist der Rosenkranz ganz klar auf Christus hin ausgerichtet. Auch sein charakteristischstes Element, die litaneiartige Wiederholung des ,,Gegrüßet seist du, Maria“, wird zu einem unaufhörlichen Lobpreis Christi, um den es eigentlich bei der Verkündigung des Engels und dem Gruß der Mutter des Täufers geht: ,,Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“ (Lk 1, 42). Wir möchten noch mehr sagen: die Wiederholung des Ave Maria ist der tragende Grund, auf dem sich die Betrachtung der Geheimnisse entfaltet. Jener Jesus, den jedes Ave Maria erwähnt, ist derselbe, den die Folge der einzelnen Geheimnisse uns vorstellt: Sohn Gottes und der Jungfrau ...« .28 


Wer das innere Leuchten des Rosenkranzgebetes kennen lernen möchte und nach Argumenten FÜR dieses kostbare Gebet sucht, der findet hier eine Fülle an Gedanken und Anregungen auf der CD im Mitschnitt beim Rosenkranzkongress 2010. Gerade auch im Gespräch mit "Nicht-Katholiken" gibt es viele Fragen und auch nicht selten Vorwürfe und Missverständnisse, die man klären kann. Der Rosenkranz wir hier als zutiefst biblisches Gebet mit vielen neuen, praktischen Beispielen (auch aus der erfolgreichen Kinderkatechese) angereichert. 
In den Betrachtungen dieses Vortrages kann man das Rosenkranzgebet auf ganz neue Weise entdecken und lernt dieses Gebet wirklich ganz neu von Herzen lieben, denn es ist voll Kraft und Schönheit, die man oft einfach nur zu wenig kennt!

"Mit dem Rosenkranz ist uns gleichsam der Saum des Gewandes Jesu an die Hand gegeben - eine geistliche Reliquie des Herrn, entstanden in den durch die Jahrhunderte hindurch betenden Händen der Kirche, geheiligt durch das gläubige Gebet von Millionen Kindern Gottes und kraftvoll erwiesen im Laufe der Geschichte." (S.E. Joachim Kardinal Meisner - Quelle)

"Vor Jahren konnte man im Vatikanischen Museum in Rom eine Ausstellung von Rosenkränzen aus vielen Jahrhunderten besichtigen. Man konnte viele Rosenkränze von Kaisern und Königen sehen, aber auch von Bauern und Arbeitern, von ganz schlichten Menschen. Sehr beeindruckt hatte mich der Rosenkranz der Kaiserin Maria Theresia. An ihrem Rosenkranz hingen sechszehn goldene Herzen, und in jedem Herzen war die Locke eines ihrer 16 Kinder enthalten. Die Kaiserin hatte den Rosenkranz immer bei sich und damit ihre Kinder, wenn sie ihren vielfältigen Regierungsgeschäften nachging. 
Aber in dieser Rosenkranzausstellung waren für mich zwei ganz schlichte unansehnliche Rosenkranzketten und –perlen ergreifend. Sie waren aus ganz billigem Material. Die Perlen waren aus Brotkrumen geformt, die Kette, oder die Schnur, war aus Stofffäden, die KZ-Häftlinge aus ihrer Häftlingskleidung hergestellt hatten. Was sie bis in die Hölle des Konzentrationslagers begleitet hatte, war der Rosenkranz."
(Joachim Kardinal Meisner - Predigt bei der Wallfahrt der Russlanddeutschen in St. Antonius in Kevelaer am 22. September 2012)


PAPST BENEDIKT XVI.
"Der Monat Oktober ist dem heiligen Rosenkranz gewidmet, einem einzigartigen, kontemplativen Gebet, mit dem wir, von der himmlischen Mutter des Herrn geleitet, unseren Blick auf das Antlitz den Erlösers richten, um seinem Geheimnis der Freuden, des Lichts, der Schmerzen und der Verherrlichung angeglichen zu werden.
Dieses alte Gebet erlebt gegenwärtig eine neue, gleichsam von der Vorsehung gewollte Blüte, nicht zuletzt dank des Beispiels und der Lehre des verehrten Papstes Johannes Paul II.
Ich lade euch ein, noch einmal sein Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae zu lesen und seine Weisungen persönlich, in der Familie und auf gemeinschaftlicher Ebene in die Tat umzusetzen." 


Angelus, 2. Oktober 2005 

"Der Rosenkranz steht der Betrachtung des Wortes Gottes und dem Liturgischen Gebet keineswegs entgegen, sondern er stellt deren natürliche und ideale Ergänzung dar, vor allem als Vorbereitung und Danksagung für die Eucharistiefeier." 

Angelus, 16. Oktober 2005
(Quelle

Das gilt sicher auch für den Rosenkranzmonat Oktober :)

MEHR INFORMATIVES: 



Wie betet man den Rosenkranz eigentlich?

HIER ist eine Anleitung als Faltblatt erhältlich



Hier findet man den Rosenkranz online zum Mitbeten in DEUTSCH
oder LATEIN (mit dem seligen Papst Johannes Paul II)


Weihbischof Dominikus Schwaderlapp über den Rosenkranz: http://youtu.be/T_EaAl_rQLM



Ein ungewöhnlicher, moderner und besonders bei Jugendlichen beliebter Rosenkranz als Armband :)