Samstag, 17. November 2012

Wege zur Gotteserkenntnis (I)

Jahr des Glaubens: Zitate aus dem Katechismus


II . Die Wege zur Gotteserkenntnis


31 Da der Mensch nach dem Bilde Gottes erschaffen und dazu berufen ist, Gott zu erkennen und zu lieben, entdeckt er auf der Suche nach Gott gewisse „Wege“, um zur Erkenntnis Gottes zu gelangen. 

Man nennt diese auch „Gottesbeweise“, nicht im Sinn naturwissenschaftlicher Beweise, sondern im Sinn übereinstimmender und überzeugender Argumente, die zu wirklicher Gewißheit gelangen lassen.



Diese „Wege“ zu Gott haben die Schöpfung – die materielle Welt und die menschliche Person – zum Ausgangspunkt.
(Katechismus der Katholischen Kirche)


Denn aus ihm 
und durch ihn 
und auf ihn hin
 ist die ganze Schöpfung. 
Ihm sei Ehre in Ewigkeit! 
Amen. 
(Röm 11,36)

© Michaela Voss / Postkarte www.agnus-dei-verlag.de


Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; 
als Abbild Gottes schuf er ihn.
(1Mo 1,27) 



Wenn wir Gott suchen, können wir die Handschrift seiner Liebe überall finden. 
Wenn wir Gott erkennen wollen, ist uns überall das Zeugnis seiner Herrlichkeit gegenwärtig.
Die Gleichgültigkeit und Negativität, die Kritiksucht und der Argwohn ... all das verdunkelt im Menschen die Erkenntnisfähigkeit und das Licht der Offenbarung, die uns umgibt.

Darum ist es so wichtig, dass wir unsere Blickrichtung kennen, 
denn sie bestimmt, was wir sehen und finden werden. 
© Michaela Voss / Postkarte www.agnus-dei-verlag.de