Samstag, 3. März 2012

Beichte - Das Sakrament der wiedergefundenen Freude

Beicht' macht leicht!

Postkarte: www.agnus-dei-verlag.de


"Uns ist der Himmel offen im geöffneten Herzen des geopferten Lammes Gottes am Kreuz und der Weg zum Himmel ist uns erschlossen in Auferstehung und Himmelfahrt Jesu! 
Wir haben den Heiligen Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht und uns auch offenbart, "was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht" (Joh 16,8) ist!
Statt uns völlig unsinniger Weise darum zu mühen, unsere Schuld zu rechtfertigen, zu begründen und uns darin gleichsam "fest-zu-zementieren" - betrachten wir doch lieber das Geheimnis der Erlösung, damit sie in unserem Leben wirksam werde!
Statt Zeit, Kraft und Gedankenakrobatik darauf zu verschwenden, unsere Schuld zu begründen, wollen wir lieber mit kindlichem Vertrauen und in Demut zum Thron der Gnade im Bußsakrament eilen und einfach bekennen, wo wir gefehlt haben, damit uns Gott endlich in seine Arme schließen und davon befreien kann!

In Jesus Christus sind wir erlöst - aber es hängt von uns ab, von den Taten unseres Glaubens, der dies in Anspruch nimmt, um diese Gabe zu empfangen!
"Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden" (Röm 3,25) 
"Denn wie die Sünde herrschte und zum Tod führte, so soll auch die Gnade herrschen und durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben führen, durch Jesus Christus, unseren Herrn." (
Röm 5,21) ..." 



"...Warum fällt es uns so schwer, die Sünde einzusehen und umzukehren?
Lieber begründen wir, warum wir gesündigt haben. Das ist aber nicht konstruktiv, denn was wir "begründen" können, davon können wir schwerlich umkehren, denn wir "zementieren" hier gleichsam eine "Berechtigung" mit unserem "gutem Grund", den wir hervorkramen.
Was wir "begründen" - statt zu "bekennen", wird gleichsam unser "Fundament" / der "Grund ist dann ja damit gelegt". Unser vermeintliches "Recht" hindert uns dann uns von Gottes Erbarmen die wahre und einzige "Gerechtigkeit" schenken zu lassen!
Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, welche Sorte "Zement" wir dafür benutzen! 
Ob wir es mit unserer sogenannten "Menschlichkeit" abtun, mit "psychologischen" Begründungen, mit welchen "Rechten" auch immer - es wird zum "Fundament der Sünde" und wenn das erst einmal "ausgehärtet" ist, dann wird die Beseitigung oft sehr schwierig!
Gott ermutigt uns in der Lesung, der Wahrheit ins Auge zu schauen - ihm ins Angesicht zu schauen - und Umkehr zu suchen - in Reue und Vertrauen auf ihn und seine Liebe.
Es ist schon fast ein zärtliches Werben Gottes, dass der Mensch es doch begreifen möge, wenn wir mehrfach lesen, dass Gott immer neu sagt, welche Optionen des Heils uns geschenkt sein sollen und dass wir doch nur umkehren und zu ihm zu kommen brauchen. ..."



(Quelle www.evangelium-vom-tag.de; © Michaela Voss)

Schon einen festen Termin für den Empfang des Sakramentes der Versöhnung?
Nein?
Bild: www.juanna.de


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