Donnerstag, 9. Februar 2012

Beten - statt jammern und motzen


Es ist beinahe zu einem "Hobby" und einer Art "Sport" geworden, über ALLES, JEDES und JEDEN zu meckern und mit dem "Mob" über die Mitmenschen herzufallen.
Hier ein Politiker, dann dort wieder ein Bischof, nebenan schon wieder der Papst ... an denen man nichts Gutes mehr sucht und lässt, sondern die man mit einer wahren Sucht nach negativen Schlagzeilen "nieder bügelt". 

Überall hört man Kritik, wird in der "Mülltonne" gekramt, ... und wenn einem dann alles nur noch "stinkt" und man das Gefühl hat, die ganze Welt sei eine "Müllhalde", wundert man sich, woher das kommt. 

Anstatt in zunehmender Respektlosigkeit, Unbarmherzigkeit und unfassbar kindischer Weise nur an allem herumzunörgeln und zu jammern, ... schlage ich vor, dass wir uns als Gläubige und Kinder Gottes wieder unsere Würde und Vollmacht in Anspruch nehmen, und ins Gebet gehen.

Nehmen wir doch unseren Kopf, unsere Gedanken und unsere spitze Zunge "aus der Mülltonne" dieser Unsitte unserer Zeit und Gesellschaft und blicken wir auf, zur "Sonne der Gerechtigkeit" - zum Thron der Gnade, zu Jesus Christus, dem Erlöser!
Wenn wir unsere "Nase aus dem Müll der Kritik" nehmen, dann werden wir endlich auch wieder "Frischluft der Gnade" schnuppern können und das "Tages-Licht des Heiles" sehen.

Wer bitteschön lebt ernsthaft gerne mit dem Kopf in einer Mülltonne - ohne davon krank zu werden?

Bitten wir im Gebet Gott um Hilfe und Heilung!

Schaffen wir den ganzen "Mist", der uns so "stinkt" doch mit Gottes Hilfe dahin, wo er hingehört: "auf's Feld hinaus" - "unter den freien Himmel" ... dann wird der "Regen der Fürbitte und der Gnade" das alles so in die "Erde" hineinwaschen, dass es zum Dünger wird - frei nach dem Hymuns der Osternacht: "Selige Schuld - welch großen Erlöser hast Du gefunden"

Wie groß ist das Wachstum, das aus der Vergebung und dem Erbarmen kommt!
Eine Welt ohne Erbarmen ist eine Welt ohne Hoffnung!

"Mist" im Wohnzimmer ist völliger Unsinn! 
Er stinkt und vermiest das Leben. Er schafft Infektionsherde und kein Mensch wäre so dämlich, sich das Wohnzimmer mit "Mist und Gülle" zu füllen.
Warum also nicht auch im geistlichen Leben "vernünftig" und "hygienebewusst" leben?

Mist gehört aufs Feld und nicht ins Wohnzimmer.
Probleme, Sünden (die eigenen und die fremden) gehören im Gebet auf das "Feld" der Fürbitte und des Vertrauens auf Gottes Hilfe, unter den "freien Himmel" des Glaubens ... und nicht ins "Wohnzimmer" unseres Herzens.

Ich glaube, dass Gebet mehr hilft, als jammern und motzen.

(09.02.2012 Michaela Voss)